


Sicherlich haben Sie sich auch schon einmal Gedanken über eine freiwillige Zusatzversicherungen für Zahnersatz gemacht. Die Auswahl ist groß und es stellt sich für viele die Frage:
Welche Zusatzversicherung soll ich nehmen?
Wir möchten Ihnen im folgenden einige Kriterien vorstellen, an Hand derer Sie die Qualität verschiedener Zusatzversicherungen vergleichen können.
Bitte beachten Sie, daß ein "Rundumschutz" ohne Eigenbeteiligung relativ teuer ist!
Grundsätzlich ist natürlich vorher die Frage zu stellen, wie hoch das persönliche Risiko ist, daß mit einiger Wahrscheinlichkeit innerhalb der nächsten Jahre eine kostenintensive Zahnersatz-Behandlung erforderlich sein könnte. Diese Risiko-Einschätzung sollten Sie vor Abschluß eines Vertrages gemeinsam mit Ihrem Zahnarzt durchführen. In manchen Fällen könnte eventuell die Bildung eigener Rücklagen (z.B. Sparvertrag) günstiger sein!
Ihr Praxisteam Dirk Rustenbach
Keramikimplantate - genauer Zirconiumoxidkeramikimplantate funktionieren. Sie wachsen ein und können auch danach belastet werden.
Leider gibt es aber keine Langzeiterfahrungen/Langzeitstudien mit Keramikimplantaten. Daher können wir auch keinerlei Garantie auf Keramikimplantate geben.
Zudem sind Keramikimplantate wesentlich teurer und bei der technischen Umsetzung müssen gewisse Kompromisse eingegangen werden, die sich negativ auf die langfristige Haltbarkeit auswirken können.
Streng genommen ist Zirconium (Zr) auch keine Keramik sondern ein Übergangsmetall (siehe Periodensystem der Elemente).
Ihr Praxisteam Dirk Rustenbach
Das Erfolgskriterium in der Implantologie ist ein anderes als bei einer Wurzelbehandlung.
Während in zahlreichen Implantat-Studien das Überleben der Implantate ("survival") als Erfolgskriterium herangezogen wird, ist dies beim wurzelbehandelten Zahn die klinische und radiologische Unauffälligkeit ("endodontic Success").
Übersetzt bedeutet dies: Ein Implantat, welches zwar eine Entzündung und Knochenabbau aufweist, aber immer noch im Mund zum Kauen genutzt werden kann gilt als "Erfolg" - dies ist jedoch kritisch zu beurteilen.
Dagegen gilt ein Zahn der wurzelbehandelt ist und eine Entzündung aufweist als "Misserfolg" - obwohl der wurzelbehandelte Zahn auch noch im Mund zum Kauen genutzt werden kann.
Und dies ist nur ein Kriterium - es gibt zudem auch oft noch technische Probleme mit Implantaten, wie Schraubenlockerungen, Frakturen, Keramikabsplitterungen etc. und auch diese Kriterien werden in den meisten Studien nicht als Misserfolg des Implantates mitbewertet. - Daher kommt man auf Erfolgsquoten von deutlich über 90% - dies ist aber unserer Meinung nach nur die halbe Wahrheit.
Die Erfolgsaussichten für wurzelbehandelte Zähne mit Kronenversorgungen erscheinen also geringer als für Implantate, die Überlebenswahrscheinlichkeit hingegen ist gleich.
Im finnischen Implantatregister wurde für Implantate, die zwischen 1994 und 2005 in Finnland gesetzt wurden eine Verlustrate von 25% nachgewiesen. Demgegenüber liegt die Erfolgsrate eines wurzelkanalbehandelten Zahns bei 80-95% bei Initialbehandlung und bei 50 bis über 90% bei Revisionen.
Beide Therapieverfahren (Wurzelbehandlung und Implantat) haben unserer Meinung ihren unbestrittenen Platz. Die Erfolgsaussichten einer Wurzelbehandlung ist bei Ausschöpfung der Möglichkeiten allgemein günstig. Das Implantat ist keinesfalls der "bessere Zahn" und einer Wurzelbehandlung sollte bei sorgfältiger Abwägung des Einzelfalls zunächst der Vorzug gegeben werden.
wir sind telefonisch erreichbar:
Montag, Dienstag und Donnerstag
08:00 - 13:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch und Freitag
08:00 - 13:00 Uhr
Unsere Behandlungszeiten:
Montag bis Freitag
08:00 - 19:00 Uhr
sowie nach Ihren individuellen Wünschen
Den Zahnärztlichen Notdienst erfahren Sie aus der Braunschweiger Zeitung oder beim Ärztlichen Notdienst unter 0531-44033
